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  Oberstdorfer Berge    
 

Das Fellhorn (2038 m)

Beschreibung und Lage:

Das allseits begraste Fellhorn, dessen Grat das Stillachtal vom Walsertal scheidet, gilt allgemein als der Blumenberg der Allgäuer Alpen. Besonders berühmt ist er wegen seiner großen Alpenrosenfelder.
Er liegt südlich vom Söllereck auf dem Kamm der sich über Söllerkopf, Schlappoldkopf, Kanzelwand, Schüsser, Hammerspitze, Schafalpenköpfe bis zum Haldenwanger Kopf zieht.
Seinen Namen erhielt er wahrscheinlich aus dem Walsertal. Steiner meint, dass der Name aus dem walserischen Fell (= Wand, über die etwas herunterfallen oder -gefällt werden kann) gebildet wurde. Der Name für den Berg selbst ist noch recht jung, denn bis 1844 wird er durchwegs noch als Schlappolder Spitz oder Schlappolder Kreuzspitz benannt.
Seit den 70er Jahren ist das Fellhorn durch eine Kabinenbahn und mehrere Lifte erschlossen.

Wanderungen / Bergtouren / Klettern:
Am einfachsten ist natürlich die Auffahrt mit der Fellhornbahn aus dem Stillachtal herauf.
Über die Ortschaft Schwand führt eine Straße hinauf bis zur Mittelstation, die mit dem Rad befahren werden kann.
Die Bergstation und auch die Gipfelstation (1967 m) sind Ausgangspunkt für viele größere und kleinere Wanderungen, Bergtouren und Klettersteige.
Zu empfehlen sind Wanderungen durch die Alpenblumenwiesen zu den beiden nahen Alpgebieten Schlappold-Alpe (ca 30 min.) mit dem Schlappoldsee und Bierenwangalpe (ca 20 min.), die beide mit Allgäuer Brotzeiten zum Verweilen einladen. Mit am schönsten ist dies zur Alpenrosenblüte Anfang Juli.
Etwas ausgedehnter sind die Touren zu den nächsten beiden Bergbahnstationen, der Kanzelwandbahn (1,5 h) und der Söllereckbahn. Besonders der Grat über vom Fellhorngipfel über den Schlappoldkopf und Söllerkopf zur Sölleralpe und danach zu Bergstation der Söllereckbahn (ca 3 h) bietet wunderschöne Aus- und Weitsichten und viel Botanik. Leider ist er manchmal etwas zu überlaufen. Für die Bergbahnen gibt es eine Kombikarte!
Ein alpinistische Erfahrung bietet die Bergtour zur Fiderepaß Hütte (3h 45 min), die jedoch schon etwas mehr Ausdauer erfordert, weil man von dort nur zu Fuß ins Tal absteigen kann.
Für Kletterer wurde extra ein 2-Länder-Klettersteig (nur für geübte mit Kletterausrüstung) am nahen (1 h) Warmatsgundkopf erstellt. Ein besonderes Klettervergnügen ist der Mindelheimer Klettersteig, der an der Fiderepaß Hütte beginnt und bis zur Mindelheimer Hütte führt.
Links:
Alpen: Schlappoldalpe, Alpe Bierenwang
Bergbahnen: Fellhornbahn
Naturschönheiten: Schlappoldsee
Radtour: Schlappoldalpe
Berghütten: Fiderepaß Hütte
Berggasthöfe: Fellhornstuben, Faistenoy
Weiter Links (extern):
- Die offiziellen Seiten der Fellhornbahn
- Zur Geschichte der Fellhornbahn
Literatur:
Flurnamen, Steiner, S. 86
Alpenvereinskarte von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 270 ff
Bergnamen, Steiner, S. 48
Stand: 22.08.2010
Der Fellhorngipfel von der Bergstation der  Kanzelwandbahn aus gesehen
Der Fellhorngipfel von der Bergstation der Kanzelwandbahn aus gesehen
Fellhorngipfel mit der Berstation der Fellhornbahn
Fellhorngipfel mit der Berstation der Fellhornbahn
Alpenrosen an der Fellhornbahn II
Alpenrosen an der Fellhornbahn II (Foto: Uli Rößle)
Ausschnitt aus der Schrattkarte (Süden oben!)
Schrattkarte
 
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