| Beschreibung und Lage: |
Das allseits begraste Fellhorn,
dessen Grat das Stillachtal vom Walsertal scheidet,
gilt allgemein
als der Blumenberg der Allgäuer Alpen.
Besonders
berühmt
ist er wegen seiner großen Alpenrosenfelder.
Er liegt südlich vom Söllereck auf dem Kamm der
sich über Söllerkopf, Schlappoldkopf, Kanzelwand,
Schüsser, Hammerspitze, Schafalpenköpfe bis
zum Haldenwanger Kopf zieht.
Seinen Namen erhielt er wahrscheinlich aus dem
Walsertal. Steiner meint, dass
der Name aus dem walserischen Fell
(= Wand, über die etwas herunterfallen oder -gefällt werden kann)
gebildet wurde. Der Name für den Berg selbst ist noch recht jung, denn bis 1844
wird
er
durchwegs
noch
als Schlappolder Spitz oder Schlappolder Kreuzspitz
benannt.
Seit den 70er
Jahren ist das Fellhorn durch eine Kabinenbahn und mehrere Lifte erschlossen. |
| Wanderungen / Bergtouren / Klettern: |
Am einfachsten ist
natürlich die Auffahrt mit der Fellhornbahn aus dem
Stillachtal herauf.
Über die Ortschaft Schwand führt
eine Straße hinauf bis zur Mittelstation, die
mit dem
Rad befahren werden kann. |
| Die Bergstation und auch die
Gipfelstation (1967 m) sind Ausgangspunkt für
viele größere und kleinere Wanderungen, Bergtouren und Klettersteige. |
| Zu empfehlen sind Wanderungen durch die Alpenblumenwiesen zu den beiden nahen Alpgebieten Schlappold-Alpe (ca 30 min.) mit dem Schlappoldsee und Bierenwangalpe (ca 20 min.), die beide mit Allgäuer Brotzeiten zum Verweilen einladen. Mit am schönsten ist dies zur Alpenrosenblüte Anfang Juli. |
| Etwas ausgedehnter sind die Touren zu den nächsten beiden Bergbahnstationen, der Kanzelwandbahn (1,5 h) und der Söllereckbahn. Besonders der Grat über vom Fellhorngipfel über den Schlappoldkopf und Söllerkopf zur Sölleralpe und danach zu Bergstation der Söllereckbahn (ca 3 h) bietet wunderschöne Aus- und Weitsichten und viel Botanik. Leider ist er manchmal etwas zu überlaufen. Für die Bergbahnen gibt es eine Kombikarte! |
| Ein alpinistische Erfahrung bietet die Bergtour zur Fiderepaß
Hütte (3h 45 min), die jedoch schon etwas mehr Ausdauer erfordert, weil man von dort nur zu Fuß ins Tal absteigen kann. |
| Für Kletterer wurde extra ein 2-Länder-Klettersteig (nur für geübte mit Kletterausrüstung) am nahen (1 h) Warmatsgundkopf erstellt. Ein besonderes Klettervergnügen ist der Mindelheimer Klettersteig, der an der Fiderepaß Hütte beginnt und bis zur Mindelheimer Hütte führt. |
| Links: |
Alpen: Schlappoldalpe, Alpe
Bierenwang
Bergbahnen: Fellhornbahn
Naturschönheiten: Schlappoldsee
Radtour: Schlappoldalpe
Berghütten: Fiderepaß
Hütte
Berggasthöfe: Fellhornstuben, Faistenoy |
Weiter Links (extern):
-
Die offiziellen
Seiten der Fellhornbahn
- Zur
Geschichte der Fellhornbahn |
| Literatur: |
Flurnamen, Steiner, S. 86
Alpenvereinskarte
von 1906
Alpenvereinsführer, Groth, S. 270 ff
Bergnamen, Steiner, S. 48 |
Stand:
22.08.2010
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Der Fellhorngipfel von der Bergstation der Kanzelwandbahn aus gesehen |

Fellhorngipfel mit der Berstation der Fellhornbahn |

Alpenrosen an der Fellhornbahn II (Foto: Uli Rößle) |
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