| Beschreibung und Lage: |
Mit dem Engenkopf beginnt eine
Bergkette, die immer höher werdend, über
Kackenkopf, Gatterkopf, Torkopf und Gottesackerplateau
bis hin zum Ifen führt und das Breitachtal
vom Starzlachtal , bzw. Hirschgundtal scheidet.
Er befindet sich genau im Winkel, den die beiden
Flüsse Breitach und Starzlach bei ihrem Zusammenfluss
bilden. Dabei finden wir rundherum Alpen (Sessel-Alpe,
Hintere Enge, Scheidtal-Alpe) und auch im "Einbruchkrater"
des Gipfelgbietes liegt mit der sagenumwobenen Moos-Alpe,
die ihrem Namen alle Ehre macht, eine weitere.
Seine Namen erhielt der Berg von seiner Lage überhalb
der Enge, dem alten Namen für die Breitachklamm. |

Engenkopf und Moosalpe (östliche)
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| Erschließung: |
| Der Engenkopf ist durch
eine geteerte Rundstraße sehr gut erschlossen.
Zu dieser Rundstraße kommt man über zwei
Stichstraßen, die entweder von der Breitachklamm
oder über Rohrmoos heraufführen. Zu Fuß kann
man von der Walserschanze oder von Kornau aus über
den Zwingsteg zu ihr gelangen. Ein weiterer Zugang,
der jetzt auch mit dem Montainbike möglich ist,
führt über das Walser- und Hörnlepasstal
zur Alpe Osterberg. Ebenso zieht der historische
Kirchweg der Walser aus Mittelberg, der im Gebiet
der Hinteren Enge auf die Rundstraße trifft, über
die Sesselalpe und Tiefenbach nach Fischen. |

Mossalpe (westliche)
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| Um auf den eigentlichen
Gipfel zu gelangen, der im äußersten Osten
des Hochplateaus über einer Jagdhütte liegt,
muss man jetzt aber doch vom Rad absteigen. Mehrere
unbezeichnete Pfade führen hinauf auf die Hochebene
der Moos-Alpe, ein Gott sei Dank vom Fremdenverkehr
noch unerschlossenes Gebiet. Neben einem reichen
Pflanzenbewuchs, unter anderem finden wir hier seltene
Enziansorten, sind Karstdolinen und auch mindestens
zwei Karsthöhlen zu finden. Das ganze Gelände
ist jedoch überaus unübersichtlich und
man kann sich leicht verlaufen. Da sich an den Rändern
dieser Hochebene gefährliche Steilabbrüche
befinden, ist der Zugang nur ortskundigen Bergwandereren
zu empfehlen. |
| Kartenausschnitt: |
| Engenkopf |
| Literatur: |
Alpenvereinsführer,
Groth, S.
Bergnamen, Steiner, S. 45 |
Stand:
08.03.2009
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