Auf der nordwestlichen Abdachung
des Engenkopfes liegt in ca 1.200 m Höhe
die Moosalpe. Sie wurde erstmals 1585 erwähnt
und besaß 42 Gemeinschaftsweiden. Um 1880
war sie noch eine Sennalpe. Heute ist sie aufgelassen
und wurde zum Teil wieder bewaldet. An ihrer Stelle
steht jetzt eine Jagdhütte. Sie gehörte
zu den Tiefenbacher Bauern-Alpen. Eine weitere
Erwähnung
findet diese Hütte in der Sage "Die Gräber
auf der Moosalpe" (Reiser, Karl: Sagen, Gebräuche
und Sprichwörter des Allgäus, Band
1, Kempten 1895, S. 480).
Eine weitere Hütte auf dem Engenkopf wird
Moosalpe genannt. Sie liegt unterhalb des eigentlichen
Gipfels des Engenkopfes (1282 m) an der östlichen
Abbruchkante und wird als Jagdhütte genutzt.
Rundherum ist die Wiese vermoost und vor der Hütte
ist ein kleiner Teich aufgestaut. Das Wasser dieses
Teiches fließt in einen Bach, der schon nach
wenigen Metern in einer leicht zugänglichen
Karsthöhle verschwindet.
Auf- und Abstieg:
Um den gesamten Engenkopf herum führt
eine geteerte Ringstraße von der man über
mehrere Pfade auf den Engenkopf und seine Hochebene,
die einem Einbruchkrater erinnert, gelangen kann.
Im Westen des Engenkopfes erreicht die Straße
seinen höchsten Punkt und von hier sind es nur
wenige Meter zur westlichen Moosalpe.
"Ortsnamenbuch,
Dertsch S. 115
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 78
Geschichte Oberstdorf, Teil 3, S. 70
Bauen am Berg, Stankowski, S. 226
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Rößle