| Beschreibung und Geschichte: |
Die Keßler-Alpe liegt auf der
Schattenseite des Hirschgundtales unterhalb der Keßlerwand
im Einzugsgebiet des Schönebaches. Sie wurde
schon 1588 erstmals erwähnt und war um 1830 noch
eine Sennalpen. Die steile Lage und die Gefährdung
durch Lawinen waren sicher wichtige Gründe dafür,
dass sie Ende des 19. Jahrhunderts aufgelassen wurde.
Es gab eine Untere und eine Äußere Keßleralpe,
sowie den Studengehren unterhalb des Sulzrückens.
Seit den 1960ger Jahren ist das Algbäude nicht
zuletzt wegen seiner Steillage und seiner Lawinengefährdung
verfallen.
Zur Zeit gehört das Gebiet der ehemaligen Alpe
zu den Rohrmooser Alpen der fürstl. Oberförsterei
Waldburg-Wolfegg. |
| Auf- und Abstieg: |
| Das Weidegebiet durchquert man auf
einem Weg der von der Rohrmooserstraße kurz
vor Hirschgund nach Süden abzweigt und auf den
Windecksatel hinaufführt. |
|
| Anmerkung: |
| Stankowski fasst die
Alpen Keßler, Bestelsgund und Lohmoos als sog.
Hochalp zusammen und schreibt, dass die Hoch-Alpe
selbst verfallen sei. |
| Literatur: |
Bauen am Berg,
Stankowski, S. 232
Ortsnamenbuch, Dertsch S. 95f
90 Jahre Viehzuchtgenossenschaft Tiefenbach, S. 80
Geschichte Oberstdorfs, Teil 3, S. 70 |
| Weitere Links: |
Alpen und Alphütten: Hochalpe
Täler und Flüsse: Starzlachtal |
| Alternative Schreibweisen |
| Keßler Alpe, Keßleralpe,
Kessel Alpen |
| Stand:
07.03.2009 |
|